Geräteverwaltung & ZDM Informationen zum Zentralen Desktopmanagement und zur Verwaltung von Dienstgeräten. Was ist ZDM und warum ist es wichtig an Universitäten? Zentrales Desktop Management (ZDM) ist die zentrale Verwaltung von Geräten wie Stand Pcs, Workstations oder Laptops, die von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden an Universitäten genutzt werden. ZDM ermöglicht es, die Sicherheit und Funktionalität der Geräte zu gewährleisten, die auf das universitäre Netzwerk und die Daten zugreifen. ZDM ist wichtig an Universitäten, weil: Die Sicherheit der universitären Daten und Systeme vor unbefugtem Zugriff, Viren oder anderen Bedrohungen geschützt werden muss. ZDM erlaubt es, Sicherheitsrichtlinien und -einstellungen für alle mobilen Geräte festzulegen und auszurollen, wie zum Beispiel Passwortanforderungen, Verschlüsselung, VPN- und WLAN-Zugang, App-Berechtigungen oder Fernlöschung bei Verlust oder Diebstahl. Die Funktionalität der mobilen Geräte für die universitären Anwendungen optimiert werden muss. ZDM ermöglicht es, die Geräte mit den benötigten Apps, Daten, Updates und Patches zu versorgen, die Kompatibilität und Leistung zu überprüfen und die Nutzeraktivitäten zu überwachen. ZDM bietet also viele Vorteile für Universitäten, indem es die Verwaltung, Sicherheit und Funktionalität der mobilen Geräte vereinfacht und verbessert. ZDM kann auch dazu beitragen, Kosten zu sparen, indem es den Supportaufwand reduziert, die Produktivität erhöht und die Compliance mit gesetzlichen Vorgaben sicherstellt. Weitere Informationen finden Sie unter SCC: BSI-Schutz auf zentral administrierten Rechnern (Windows). Warum unterstützt ITAU nur eine Hand voll unterschiedlicher Modelle für IT Hardware? Sie haben Sie sich vielleicht schon einmal gefragt, warum die IT Abteilung nur bestimmte Modelle oder Marken unterstützt. Warum können Sie nicht einfach Ihr eigenes Gerät mitbringen oder das neueste Modell kaufen, das Ihnen gefällt? Die Antwort liegt im Zentralen Desktop Management (ZDM). ZDM ist die zentrale Verwaltung von Geräten, die für die Sicherheit und Funktionalität der IT in der Universität sorgt. Mit einer ZDM-Lösung kann die IT Abteilung verschiedene Richtlinien und Einstellungen für die Geräte festlegen, wie zum Beispiel: Wie die Updates und Patches verteilt werden Wie Backups angelegt werden Wie oft ein Passwort geändert werden muss oder wie lang es sein muss Wie die Daten verschlüsselt oder gelöscht werden können, wenn das Gerät verloren geht oder gestohlen wird Wie der Zugang zum WLAN oder VPN konfiguriert wird Welche Apps installiert werden dürfen oder nicht Diese Maßnahmen dienen dazu, die Daten und Systeme der Universität vor unbefugtem Zugriff, Viren oder anderen Bedrohungen zu schützen. Außerdem helfen sie dabei, die Produktivität und Effizienz der Mitarbeiter zu erhöhen, indem sie eine einheitliche und optimale Nutzung der Geräte ermöglichen. Die Implementierung von ZDM ist jedoch nicht für jedes Gerät gleich einfach. Unterschiedliche Hersteller, Betriebssysteme und Modelle erfordern unterschiedliche Anpassungen und Kompatibilitätsprüfungen. Je mehr Geräte die IT-Abteilung unterstützen muss, desto mehr Aufwand und Kosten entstehen. Deshalb entscheiden sich viele Universitäten dafür, nur eine feste Anzahl unterschiedlicher Geräte zu unterstützen, die ihren Anforderungen am besten entsprechen. Fazit: Die IT Abteilung unterstützt nur eine Hand voll unterschiedliche Geräte, weil sie damit das Zentrale Desktop Management einfacher und effektiver gestalten kann. Das kommt sowohl der Universität als auch den Mitarbeitern zugute. Aktualisierung von ZENworks auf ZDM-Rechnern Der ZENworks-Agent der zentral betreuten Windows-Computer (ZDM) muss in regelmäßigen Abständen selbstständig durch die jeweiligen Nutzerinnen und Nutzern aktualisiert werden, um Datenverlust und eine Sperrung des Gerätes zu vermeiden. Die Aktualisierung wird nur eingeleitet, wenn eine Netzwerk-Verbindung via LAN-Kabel oder über BUWVPN besteht. Schritt-für-Schritt-Anleitung Bitte erstellen Sie immer eine Datensicherung, bevor Sie Änderungen an Ihrem System vornehmen. Folgende Schritte bringen den ZENworks-Agenten auf den neuesten Stand: Im Windows-System mit Ihrem Benutzernamen anmelden (wenn nicht schon geschehen) Rechner via LAN oder BUWVPN verbinden (wenn nicht schon geschehen) Im rechten Abschnitt der unteren Taskleiste auf das blaue Symbol "ZENworks" rechtsklicken und "Aktualisieren" klicken. Ein rotierender schwarz-weißer Kreis erscheint. HINWEIS: Bitte warten Sie so lange, bis das Symbol wieder blau eingefärbt ist Im Anschluss Ihren Benutzer abmelden und erneut anmelden Nun startet der Update-Prozess. Bitte den dortigen Anweisungen folgen Es kann u.U. vorkommen, dass Ihr System einige Minuten für die Aktualisierung benötigt. Nach Abschluss des Update-Prozesses sollten Sie Ihr Endgerät wieder wie gewöhnlich nutzen können. Neubereitstellung von ZDM-Geräten Bei einer Neubereitstellung wird Windows auf Ihrem zentral verwalteten Computer neu installiert. Planen Sie dafür ausreichend Zeit ein und sichern Sie vorher alle Dateien, die nicht mit dem Universitätsnetz synchronisiert werden. Sie entscheiden selbst: Wenn Ihre Vorbereitung abgeschlossen ist, können Sie den System-Reset zu einem passenden Zeitpunkt selbst starten. Wenn Sie sich dabei unsicher fühlen oder Unterstützung wünschen, vereinbaren Sie stattdessen einen Termin mit ITAU. Der Ablauf in drei Schritten Vorher: Daten prüfen, LAN und Strom anschließen. Währenddessen: Mindestens 90 Minuten nicht eingreifen. Danach: Erstanmeldung und Synchronisierung vollständig abwarten. Vor dem Termin 1. Nicht synchronisierte Dateien sichern Folgende Inhalte werden bei der Neubereitstellung gelöscht und nicht automatisch wiederhergestellt: alle Dateien im Ordner Downloads Dateien, die direkt auf der lokalen Festplatte gespeichert wurden, zum Beispiel unter C:\ lokal installierte Programme und persönliche Einstellungen Verschieben Sie benötigte Dateien rechtzeitig in einen synchronisierten Ordner oder auf einen geeigneten sicheren Datenträger. Die Ordner Desktop, Dokumente, Bilder, Musik und Videos werden normalerweise mit Ihrem persönlichen Universitätslaufwerk synchronisiert. Sie erkennen diese Ordner im Explorer am grünen Synchronisierungssymbol: Synchronisierungsfehler? Beginnen Sie die Neubereitstellung nicht. Wenn das Synchronisierungssymbol einen Fehler meldet oder wichtige Dateien fehlen, schreiben Sie zuerst an it-support@archit.uni-weimar.de. 2. Microsoft 365 vorbereiten Wenn Sie Word, Excel, PowerPoint oder Outlook verwenden, prüfen Sie vor dem Termin: Öffnen Sie das Softwareportal und melden Sie sich mit Ihrem Unikürzel an. Aktivieren Sie dort Microsoft 365 für Mitarbeitende, falls dies noch nicht erfolgt ist. Legen Sie ein Cloud-Passwort fest oder prüfen Sie, ob Sie es noch kennen. Das Cloud-Passwort wird später für die Office-Anmeldung benötigt. Es ist nicht zwingend dasselbe Passwort wie das Ihrer normalen Universitätskennung. 3. Persönliches Nutzerzertifikat sichern, falls vorhanden Nur relevant, wenn Sie E-Mails mit einem persönlichen Zertifikat digital signieren: Sichern Sie Ihre kennwortgeschützte .p12- oder .pfx-Datei außerhalb des Ordners Downloads. Bewahren Sie auch das Kennwort auf. Ohne diese Datei muss ein neues Zertifikat beantragt werden. 4. Gerät vorbereiten Gerät an seinem vorgesehenen Arbeitsplatz im Büro per LAN-Kabel anschließen bei einem Notebook das Netzteil anschließen alle USB-Sticks und externen Laufwerke entfernen prüfen, ob für den Zeitraum Störungen oder Wartungsarbeiten des SCC angekündigt sind alle geöffneten Programme schließen Eine Neubereitstellung im Homeoffice, über WLAN oder über eine mobile Verbindung ist nicht möglich. Neubereitstellung starten Sie können zwischen zwei Wegen wählen. Technisch läuft in beiden Fällen dieselbe Neubereitstellung ab; der Unterschied besteht nur darin, wer sie startet. Option 1: System-Reset selbst starten Vor dem Start: Führen Sie die Vorbereitung vollständig durch. Nach der Bestätigung wird Windows neu installiert und der Vorgang kann nicht für normales Arbeiten unterbrochen werden. Öffnen Sie im Startmenü die ZENworks Application. Wählen Sie System-Reset. Lesen Sie den Bestätigungsdialog und starten Sie den Vorgang erst, wenn die Vorbereitung abgeschlossen ist. System-Reset wird nur bei einer passenden kabelgebundenen Netzwerkverbindung angezeigt. Auf Geräten des Computerpools steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Wenn das Symbol trotz LAN-Verbindung fehlt, wenden Sie sich an ITAU. Option 2: Neubereitstellung durch ITAU starten lassen Wenn Sie den System-Reset nicht selbst durchführen möchten, sich technisch unsicher fühlen oder noch Fragen haben, schreiben Sie an it-support@archit.uni-weimar.de. ITAU vereinbart mit Ihnen einen Termin und startet die Neubereitstellung aus der Ferne. Lassen Sie das Gerät zum vereinbarten Zeitpunkt eingeschaltet, per LAN verbunden und am Strom. Während der Neubereitstellung Rechnen Sie mit mindestens 90 Minuten, bei zusätzlicher Software auch länger. Schalten Sie das Gerät nicht aus und trennen Sie weder Strom noch LAN-Kabel. Benutzen Sie Maus und Tastatur nicht. Der Computer startet mehrmals automatisch neu. Das ist normal. Die Neubereitstellung ist erst abgeschlossen, wenn wieder der normale Windows-Anmeldebildschirm erscheint: Nach der Neubereitstellung 1. Zum ersten Mal anmelden Melden Sie sich am Windows-Anmeldebildschirm mit Ihrem Unikürzel und dem normalen Passwort Ihrer Universitätskennung an. Die erste Anmeldung dauert länger als gewohnt. Windows erstellt Ihr persönliches Profil, installiert Einstellungen und beginnt mit der Wiederherstellung Ihrer Dateien. Bitte warten: Benutzen Sie Maus und Tastatur erst wieder, wenn die Hinweise „Erste Anmeldung / first Login“ und „Bitte warten“ vollständig verschwunden sind. Die beiden Ansichten können sich währenddessen abwechseln. 2. Dateisynchronisierung vollständig abwarten Bleiben Sie zunächst per LAN verbunden. Desktop, Dokumente, Bilder, Musik und Videos werden automatisch wieder auf dem Computer verfügbar gemacht. Je nach Datenmenge kann das längere Zeit dauern; Sie müssen den Vorgang nicht selbst starten. Trennen Sie ein Notebook erst vom LAN, wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist. Später kann die Synchronisierung auch im Homeoffice über BUWVPN fortgesetzt werden. Wichtig: Der Ordner Downloads gehört nicht zu den automatisch wiederhergestellten Ordnern. 3. Outlook und Microsoft 365 anmelden Der erste Start von Outlook kann ungewöhnlich lange dauern. Starten Sie das Programm nur einmal und warten Sie auf das Anmeldefenster. Wenn die Windows-Sicherheitsabfrage erscheint: Wählen Sie Weitere Optionen. Wählen Sie Anderes Konto verwenden. Geben Sie als Benutzernamen we\IhrUnikürzel und das normale Passwort Ihrer Universitätskennung ein. Aktivieren Sie Anmeldedaten speichern und bestätigen Sie mit OK. Bei der anschließenden Microsoft-365-Abfrage verwenden Sie Ihre Universitäts-E-Mail-Adresse und das Cloud-Passwort aus dem Softwareportal. 4. Persönliche Einstellungen kontrollieren gewünschte Symbole wieder an Taskleiste und Startmenü anheften vor dem ersten Druck den eingestellten Standarddrucker kontrollieren benötigte Fachsoftware prüfen; zusätzliche Pakete können noch im Hintergrund installiert werden bei Bedarf Adobe Creative Cloud und Bauhaus.Cloud erneut anmelden Nur wenn Sie ein persönliches Nutzerzertifikat verwenden Importieren Sie nach Abschluss der Dateisynchronisierung Ihre vorher gesicherte .p12- oder .pfx-Datei: Doppelklicken Sie im Explorer auf die Zertifikatdatei. Wählen Sie als Speicherort Aktueller Benutzer. Geben Sie das Kennwort der Zertifikatdatei ein. Aktivieren Sie Privaten Schlüssel mit virtualisierungsbasierter Sicherheit schützen (nicht exportierbar) und Alle erweiterten Eigenschaften mit einbeziehen. Lassen Sie den Zertifikatspeicher automatisch auswählen und schließen Sie den Assistenten ab. Aktivieren Sie anschließend im klassischen Outlook unter Datei > Optionen > Trust Center > Einstellungen für das Trust Center > E-Mail-Sicherheit die digitale Signatur für ausgehende Nachrichten. Wenn diese Menüpunkte fehlen oder Sie die ursprüngliche Zertifikatdatei nicht mehr besitzen, wenden Sie sich an ITAU. Informationen zu einem neuen Zertifikat finden Sie beim SCC. Wenn etwas nicht funktioniert Schreiben Sie an it-support@archit.uni-weimar.de, wenn: vor dem Termin ein Synchronisierungsfehler angezeigt wird nach mehreren Stunden kein normaler Anmeldebildschirm erscheint Dateien aus Desktop, Dokumente, Bilder, Musik oder Videos nach abgeschlossener Synchronisierung fehlen Outlook oder Microsoft 365 die Anmeldung wiederholt ablehnt benötigte Software oder Drucker fehlen Nennen Sie in Ihrer Nachricht bitte Ihren Namen, den Gerätenamen, den aktuellen Bildschirm beziehungsweise die Fehlermeldung und möglichst einen Screenshot. Grundlage: SCC-Anleitung „Neubereitstellung des Windows-Betriebssystems“, redaktionell für die Fakultät Architektur und Urbanistik aufbereitet. BitLocker-Recovery nach Lenovo-Firmware- oder BIOS-Update Bei einzelnen zentral verwalteten Lenovo-Notebooks kann es nach einem Firmware- oder BIOS-Update vorkommen, dass Windows beim Start den BitLocker-Recovery-Schlüssel anfordert. Kurzfassung Wenn Ihr Gerät beim Einschalten oder Neustarten einen blauen BitLocker-Bildschirm anzeigt und nach einem Wiederherstellungsschlüssel fragt, ist das Gerät normalerweise nicht defekt. Windows benötigt in diesem Fall den passenden Wiederherstellungsschlüssel, bevor es wieder startet. Bitte führen Sie keine Neuinstallation durch und ändern Sie keine BIOS- oder UEFI-Einstellungen. Warum erscheint diese Abfrage? BitLocker schützt die Daten auf dem Gerät durch Verschlüsselung. Beim Start prüft Windows, ob sich sicherheitsrelevante Start-, Firmware- oder BIOS-Einstellungen verändert haben. Ein Firmware- oder BIOS-Update kann solche Einstellungen technisch berühren. Windows interpretiert das in einzelnen Fällen als sicherheitsrelevante Änderung und fordert deshalb den BitLocker-Recovery-Schlüssel an. Das ist eine Schutzfunktion. Es bedeutet nicht automatisch, dass Daten verloren sind oder das Gerät neu installiert werden muss. Was soll ich als Nutzerin oder Nutzer tun? Erstellen Sie bitte ein Ticket an: it-support@archit.uni-weimar.de Bitten Sie darin um den BitLocker-Recovery-Schlüssel und nennen Sie, wenn möglich: Ihren Namen den Gerätenamen, falls sichtbar das Gerätemodell, falls bekannt dass eine BitLocker-Recovery-Abfrage angezeigt wird Alternativ können Sie das Gerät zu uns bringen. ITAU kann den Fall vor Ort prüfen und den BitLocker-Recovery-Schlüssel kontrolliert eingeben. Kontakt Bei Fragen wenden Sie sich an den IT-Support der Fakultät Architektur und Urbanistik: it-support@archit.uni-weimar.de ZDM-Rechner für Präsentationen wach halten / automatische Bildschirmsperre Wenn ein zentral verwalteter Windows-Rechner (ZDM) für eine Präsentation, Ausstellung oder Beamer-Daueranzeige genutzt wird, soll der Bildschirm oft über längere Zeit aktiv bleiben. Die zentral verwalteten Sicherheitsfunktionen, wie automatische Sperrung oder Richtlinien des ZDM, können nicht dauerhaft deaktiviert werden. Für Präsentationen kann stattdessen der Windows-Präsentationsmodus verwendet werden. Präsentationsmodus aktivieren Gehen Sie am ZDM-Rechner wie folgt vor: Drücken Sie Windows-Taste + X Wählen Sie Mobilitätscenter Klicken Sie im Bereich Präsentationseinstellungen auf Einschalten Der Präsentationsmodus ist speziell für Präsentationen vorgesehen. Er verhindert unter anderem, dass während der Präsentation automatisch der Bildschirmschoner startet, der Bildschirm abgedunkelt wird oder der Rechner den Bildschirm sperrt. Wichtig Die zentral verwalteten ZDM-Sicherheitsfunktionen können nicht deaktiviert werden. Nutzen Sie für Präsentationen den Präsentationsmodus statt Änderungen an den Energie- oder Sperreinstellungen. Nach der Präsentation Deaktivieren Sie den Präsentationsmodus nach Ende der Präsentation wieder, damit die normalen Energie- und Sicherheitseinstellungen greifen. Autodesk 2027: Hinweise zur aktuellen Lizenzsituation Stand: 03.07.2026 Der zentrale Autodesk-Lizenzserver wurde Ende Juni 2026 aktualisiert. Seit der Umstellung funktionieren derzeit nur Autodesk-Produkte der Version 2027 zuverlässig über die zentrale Netzwerklizenz. Kurzfassung Wenn eine ältere Autodesk-Version, zum Beispiel 2026, 2025 oder 2024, nicht mehr startet oder keine Netzwerklizenz erhält, liegt das nach aktuellem Stand nicht an einem defekten lokalen Rechner. Die aktuelle Netzwerklizenzdatei enthält derzeit nur Lizenzrechte für Autodesk-Produkte der Version 2027. Ältere installierte Versionen können deshalb momentan nicht wie gewohnt lizenziert werden. Bitte installieren Sie nicht eigenständig mehrere Autodesk-Versionen parallel und ändern Sie keine Lizenzserver-Einstellungen. Was ist passiert? Die bisherige Netzwerklizenz lief Anfang Juli 2026 aus. Deshalb musste der zentrale Autodesk-Lizenzserver aktualisiert werden. Die technische Umstellung des Lizenzservers wurde abgeschlossen. Das derzeitige Problem liegt nach den vorliegenden Informationen nicht am Lizenzserver selbst, sondern an der von Autodesk bereitgestellten Lizenzdatei. Diese Lizenzdatei enthält aktuell nur Rechte für Version 2027. Die bisher erwarteten Rechte für ältere Produktversionen, sogenannte Previous Versions, sind darin derzeit nicht enthalten. Das SCC steht hierzu mit Autodesk in Kontakt. Welche Programme sind betroffen? Betroffen können Autodesk-Produkte sein, die über den zentralen Lizenzserver lizenziert werden, unter anderem: AutoCAD Revit Inventor Professional Civil 3D Navisworks Maya 3ds Max weitere Autodesk-Anwendungen mit Netzwerklizenz Was bedeutet das für Nutzerinnen und Nutzer? Wenn Sie Autodesk auf einem zentral verwalteten Rechner nutzen, ist aktuell die Version 2027 der empfohlene Weg. Wenn eine ältere Version nicht mehr startet oder keine Lizenz erhält: starten Sie nach Möglichkeit die Version 2027 melden Sie das Problem an den zuständigen IT-Support nennen Sie dabei bitte das betroffene Gerät, den Raum und das konkrete Autodesk-Produkt nennen Sie bitte auch die installierte Version, falls sichtbar Hinweise für betreute Pool- und Laborgeräte Für zentral verwaltete Geräte wird eine Neubereitstellung mit den verfügbaren Autodesk-2027-Versionen empfohlen, wenn dort bisher ältere Autodesk-Versionen installiert waren und Autodesk weiterhin benötigt wird. Eine manuelle Deinstallation alter Versionen kann zeitaufwendig sein und ist nicht in jedem Fall sinnvoll. Bitte stimmen Sie größere Änderungen an Pool- oder Laborgeräten vorher mit dem zuständigen IT-Support ab. Derzeit bekannte Einschränkung Robot Structural Analysis Professional war nach den vorliegenden Informationen am 03.07.2026 noch ein Sonderfall, weil die aktuelle Version zu diesem Zeitpunkt noch nicht über das Autodesk-Portal bereitgestellt werden konnte. Was ist noch offen? Aktuell ist noch nicht abschließend geklärt: wann Autodesk eine korrigierte Lizenzdatei für ältere Versionen bereitstellt ob ältere Versionen wieder wie bisher nutzbar werden wann alle Sonderfälle vollständig über ZDM bereitstehen Sobald neue belastbare Informationen vorliegen, wird diese Seite aktualisiert. Kontakt Für Geräte und Poolräume der Fakultät Architektur und Urbanistik wenden Sie sich bitte an: it-support@archit.uni-weimar.de Bitte geben Sie im Ticket möglichst an: Gerätename oder Raum verwendetes Autodesk-Produkt installierte Version genaue Fehlermeldung, falls vorhanden