Arbeitsplatz & Hardware

Beschaffung von Dienstgeräten, Standard-Hardware und Geräteausleihe.

Einrichtung eines Arbeitsplatzes und Beschaffung

Beschaffungsantrag als PDF

Die IT-Abteilung der Fakultät Architektur und Urbanistik ist verantwortlich für die technische Einrichtung von Arbeitsplätzen und die Beschaffung von Ersatzhardware. Dieser Prozess erfolgt gemäß bestimmter Richtlinien und Rahmenverträgen. In diesem Dokument werden die Schritte und Verfahren für die Beschaffung und Einrichtung von Hardware erläutert.

Für eine reibungslose Abwicklung sollten wir schon bei der Planung einer Beschaffung mit in den Prozess eingebunden werden. Außerdem sollte die gesamte Nutzungsdauer der zu beschaffenden Geräte betrachtet werden und wie gut sie sich in die bestehende IT-Struktur einbinden lassen.

Überlegen Sie, welche Art der Administration Sie sich für die neuen Geräte vorstellen. Davon hängt die Auswahl der Hardware ab, denn nicht alle Modelle/Hersteller können von uns gleich behandelt werden.

Für die Anmeldung von Telefonen wenden Sie sich bitte ans SCC: IP-Telefonie.

Für die Einrichtung eines gemeinsamen Datenspeichers (sog. Projektlaufwerke) wenden Sie sich bitte ans SCC: Datenspeicher.

Für die Einrichtung von Gruppenkalender, gemeinsame Adresslisten, Kontakte und Aufgaben wenden Sie sich an SCC: E-Mail und Groupware für Beschäftigte.

Für Videokonferenz Systeme und Projektoren wenden Sie sich bitte an den Medientechnischen Service.

Wie kann ich am besten eine Beschaffung auslösen?

Um eine Beschaffung auszulösen, beantworten Sie folgende Fragen:

Senden Sie uns anschließend eine Mail an it-support@archit.uni-weimar.de. Wir werden mithilfe dieser Informationen einen Beschaffungsantrag aufsetzen und Ihnen zur Einholung der diversen Unterschriften zukommen lassen.

Muss ich Angebote einholen?

Für einige Geräte bestehen Rahmenverträge, wodurch sie zu günstigen Konditionen bestellt werden können. Darüber hinaus müssen für ihre Bestellung keine Vergleichsangebote eingeholt werden.

Hardware die mit dem ZDM kompatibel ist

Die Konfiguration ist anpassbar und weiteres Zubehör kann mitbestellt werden. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns. Die Nutzung dieser Geräte bietet im Universitätsumfeld einige Vorteile.

Hardware die NICHT mit dem ZDM kompatibel ist

zum Beispiel:

In einzelnen Fällen, wenn die oben genannten Geräte nicht den Anforderungen eines einzurichtenden Arbeitsplatzes entsprechen, können auch andere Produkte beschafft werden. Der Betrieb dieser Geräte ist jedoch an der Universität überaus unpraktikabel.

Geräte die vom zentralen Desktop Management (ZDM) unabhängig sind

Standard-Hardware an der Universität

Die Sicherheits- und Supportvorteile entstehen aus dem Zusammenspiel standardisierter Hardware und zentraler Administration. Die IT-Abteilung setzt bei der Einrichtung und Verwaltung dieser Geräte einheitliche Verfahren ein, um Mitarbeitende vor Angriffen und Schadsoftware zu schützen und Unterstützung effizient leisten zu können. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Vorteile.

BSI-Schutz auf ZDM-Rechnern (Windows)

Für zentral administrierte Windows-Rechner (ZDM) dokumentiert das SCC die Umsetzung von Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören unter anderem hardwaregestützte Sicherheitsfunktionen über TPM, die Festplattenverschlüsselung mit BitLocker, Einschränkungen für nicht signierte Makros und Add-ins sowie zentrale Sicherheitsvorgaben für Microsoft Office und Outlook.

Diese Einstellungen können bewusst zu Einschränkungen bei gewohnten Programmen und Abläufen führen. Ausführliche Informationen zu den Schutzmaßnahmen und ihren Auswirkungen finden Sie beim SCC unter BSI-Schutz auf zentral administrierten Rechnern (Windows).

Strikte Nutzerverwaltung

Zentral administrierte Standard-Hardware nutzt eine strikte Nutzerverwaltung, die es Mitarbeitenden ermöglicht, auf ihre persönlichen Netzwerkspeicher und Backups zuzugreifen, ohne Benutzerkonten manuell einzurichten oder zu löschen. Dies gewährleistet nicht nur die Sicherheit Ihrer Daten, sondern reduziert auch den administrativen Aufwand und lästige Konfigurationsprozesse.

Administrative Werkzeuge

Die IT-Abteilung verfügt über leistungsstarke administrative Werkzeuge, die auf Standard-Hardware eingesetzt werden. Diese Werkzeuge ermöglichen es uns, schnell und effizient Unterstützung zu leisten. Dazu gehören:

Uneingeschränkter Zugang zu Druckern und Scannern

Standard-Hardware gewährt Ihnen uneingeschränkten Zugang zu Druckern und Scannern an der Universität. Dies erleichtert Ihre Arbeitsprozesse und ermöglicht es Ihnen, Dokumente und Materialien schnell und bequem zu drucken oder zu digitalisieren.

Kontinuität bei Problemen oder Defekten

Sollten Probleme oder Defekte an Ihrem Gerät auftreten, können Sie temporär auf andere gleichartig eingerichtete Geräte ausweichen, ohne Datenverlust oder aufwendige Neuinstallationen befürchten zu müssen. Dies gewährleistet eine reibungslose Kontinuität in Ihrem Arbeitsalltag.

Wir empfehlen die Nutzung von Standard-Hardware

Der Betrieb von Nicht-Standard-Hardware erschwert eine einheitliche und skalierbare Administration.

Keine der im Abschnitt „Standard-Hardware“ genannten Voraussetzungen ist für diese Systeme derzeit gewährleistet. Daher bieten wir hier nur eine Ersteinrichtung an (siehe Reiter „IT-Arbeitsplätze“).

Warum zentrale Administration sicherheitsrelevant ist

Das zusätzliche Sicherheitsrisiko entsteht nicht durch abweichende Hardware an sich, sondern wenn ein verlässlich administrierter Lebenszyklus mit zeitnahen Updates, einheitlicher Sicherheitskonfiguration und zentraler Reaktion auf Schwachstellen nicht gewährleistet werden kann. Laut BSI-Lagebericht 2024 (S. 9) wählen Cyberkriminelle häufig den „Weg des geringsten Widerstandes“: Je schlechter Organisationen ihre Angriffsflächen schützen, desto eher werden sie Opfer von Cyberangriffen.

Der Bundesregierung waren von 2022 bis zum 10. Juli 2024 insgesamt 42 Cyberangriffe auf 36 Hochschulen und Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung bekannt. 30 dieser Angriffe führten unter anderem zu Dienstausfällen, Datenabfluss, großflächiger Serververschlüsselung oder längerfristigen Betriebsunterbrechungen. Da solche Vorfälle nicht systematisch erfasst werden, sind diese Zahlen als Untergrenze und nicht als vollständige Statistik zu verstehen. Quelle: Antwort der Bundesregierung zu Cyberangriffen auf Wissenschaft und Forschung in Deutschland, Bundestagsdrucksache 20/12259.

Die möglichen Folgen zeigt der Angriff auf die Universität Duisburg-Essen: Rund 1.200 virtuelle Server wurden verschlüsselt, die zentrale Rechteverwaltung wurde kompromittiert und für fast 40.000 Personen mussten Passwörter zurückgesetzt werden. Auch sechs Wochen später bestand noch kein Normalbetrieb. Quelle: Universität Duisburg-Essen: Wiederaufbau der IT-Infrastruktur.

Zentral verwaltbare Standard-Hardware verhindert solche Vorfälle nicht, ermöglicht aber konsistente Updates, Sicherheitsvorgaben und Wiederherstellungsprozesse.

Weitere Anmerkungen für Apple-Geräte

Geräteausleihe

A&U: Geräteausleihe

Verfügbare Geräte: